Positionspapier
Nicht das Vorzeichen einer Maßnahme entscheidet über ihre Ethik im Hundetraining, sondern ihre Wirkung auf den Hund. „Positiv“ ist kein Gütesiegel, „aversiv“ kein Gewaltbeweis.
Das Positionspapier „Wirkung statt Weltanschauung“ ordnet zentrale Begriffe wie Strafe, Verstärkung, Gewalt und Gewaltfreiheit fachlich, ethisch und rechtlich ein, jenseits methodischer Lagerlogik. Es richtet sich an Trainerinnen, Trainer, Tierschutzeinrichtungen und alle, die im Umgang mit Hunden eine fachlich begründete statt eine etikettenbasierte Bewertung suchen.
Unterzeichnende
Thomas Baumann – Sachverständiger im Hundewesen, Fachbuchautor
Daniel Herter – Hundetrainer, Dozent und Gründer der Hundeschulen „Halb so wild“
Gerd Leder
Katrin Scholz – Hundeforscherin, Kynosoziologin und Fachbuchautorin
Version 2.1, Stand Juni 2026. Zitieren und Weitergeben mit Quellenangabe erwünscht.

